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St.Galler Tagblatt 09.02.2008
Mit dem Rollstuhl reisen
Neue Gratisbroschüre der Thurbo für gehbehinderte Bahnfahrer
kreuzlingen. Rollstuhlfahrer konnten schon bis anhin bequem mit Thurbo reisen – vorausgesetzt, sie wussten, an welchen Stationen sie ein- und aussteigen konnten. Nun ist eine Broschüre erschienen, die über gute und schlechte Bahnhöfe Auskunft gibt.

Christof Lampart

«Mit dem Rollstuhl im Thurboland» heisst die Broschüre, die gratis an den grösseren Bahnhöfen abgegeben wird, die von Thurbo bedient werden. Sie informiert darüber, wo die Rollstuhlfahrer problemlos, mit Hilfe oder gar nicht ein- und aussteigen können; sie wird jährlich aktualisiert; im Internet werden Änderungen sofort erfasst.

Romanshorn gut
Bei einem problemlosen Einstieg, also dort, wo das Perron und die Einstiegsplattform auf der gleichen Höhe liegen und keine Stufen oder Treppen den Zugang erschweren, sind die Stationen im Büchlein mit einem grünen Symbol gekennzeichnet. Einige Stationen wie Mammern, Konstanz oder Märstetten sind, zumindest in einer Fahrtrichtung, mit einem gelben Kreis in der Broschüre aufgeführt, was bedeutet, dass sie nur eingeschränkt als Aus- oder Einstiegsort benutzbar sind.

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Gar rot und somit zum Ein- und Aussteigen ungeeignet sind Bahnhöfe wie Sulgen, Aadorf, Steckborn, aber auch die Heimat des Bahnherstellers Stadler Rail, Bussnang. «Wir haben auf die Infrastruktur keinen Einfluss. Diese zu verbessern, ist Sache der SBB», sagte Thurbo-Kommunikationschef Gallus Heuberger bei der Broschüren-Präsentation am Donnerstag auf dem Bahnhof Weinfelden.

Thurbo will vorwärts machen
Anders sieht es auf dem Thurbo-Netz aus.

Die Strecke Romanshorn–Rorschach ist durchgehend mit grünen Symbolen versehen, und auch auf dem Abschnitt Wil– Weinfelden soll bis ins Jahr 2012 «alles grün» sein. «Wir wollen dies so umsetzen, haben aber noch nicht mit der konkreten Planung begonnen», erklärte Thurbo-Geschäftsführer Ernst Boos.

Das würde konkret bedeuten, dass die roten Markierungen der Bahnhöfe in Bussnang, Oppikon, Tobel-Affeltrangen und Bettwiesen in wenigen Jahren grünen Symbolen wichen.

Etwas mehr Freiheit
Die Behindertenorganisationen begrüssten die neue Broschüre. «Dieses Büchlein gibt uns ein gewisses Mass an Freiheit zurück, muss ich doch jetzt nicht mehr im Zweifelsfalle das <Handicap Call Center> der SBB anrufen», so der Verwaltungsratspräsident der BUS Ostschweiz AG, Hans Frei. Auch Roland Eberle von Procap St. Gallen-Appenzell ist froh: «Damit können viele unnötige Fahrten der Behindertenfahrdienste vermieden werden.»

In jedem Zug hat es eine Faltrampe, die dort zum Einsatz kommt, wo der Höhenunterschied zwischen Perronkante und Zugtüre maximal 20 Zentimeter beträgt. Die Zugführer sind angewiesen, den Gehbehinderten beim Ein- und Aussteigen zu helfen, so Heuberger. Dazu sei es nötig, dass die Rollstuhlfahrer die Lokführer vor der Abfahrt auf sich aufmerksam machten.

Wie das geht, wird mit Bildern in der Broschüre gezeigt – die auch auf der Thurbo-Homepage als pdf-File heruntergeladen werden kann.

www.thurbo.ch

 
 
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