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Openair St. Gallen 04 für Behinderte

Bericht eines Rollstuhlfahrers

Die Rollstuhlbühne hätte man mit einem Dach überdecken können, wie mir einige Behinderte mitteilten. Leider fehlten dieses Jahr die  Getränkeboxen. Gemäss Rückmeldungen von vielen Behinderten, musste ich feststellen, dass sie mit diesem Openair gar nicht zufrieden waren. Auch ich fühlte mich nicht sehr wohl an diesem Openair.

Beim M-Lounch Stand; ist die Rollstuhlrampe etwas zu steil gebaut. Falls sie nass wird, ist sie eine grosse Rutschgefahr für Rollstuhlfahrer und deren Begleitpersonen. Während des Events standen auch Müllsäcke unmittelbar vor der Rampe, sodass ein Benutzen kaum möglich war! Jedoch fanden wir es gut, dass sich die Migros auch um Behinderte kümmerte!

Der Postfinance Stand war gar nicht rollstuhlgängig! Ich fragte mich, ob eigentlich die Post keine behinderten Menschen als Kunden hat oder haben will!

Ich fand es sehr gut, dass die Post Postomaten aufgestellt hat um dort Geld zu beziehen. Jedoch wurde auch hier nicht an die Rollstuhlfahrer gedacht. Dieser Stand bei der Information, war für mich als Rollstuhlfahrer nicht zugänglich.

Der Backstagebereich war wunderbar ausgerüstet. Er hatte eine sehr breite mit Filz überzogene Rampe, die mit dem Rollstuhl sehr gut befahrbar war. Die Tische hatten eine ideale Höhe. Zudem gab es bei Regen die Möglichkeit, sich im Zelt aufhalten zu können. Dies fand ich gut, da es Behinderte gibt, die auf Temperaturveränderungen unterschiedlich reagieren. Mein Körper beispielsweise reagiert bei Witterungswechsel mit Schmerzen!

Auf dem ganzen Areal gab es für Behinderte nur eingeschränkte Möglichkeiten sich zu verpflegen. Mein Verbesserungsvorschlag wäre den Behinderten den Zugang zum Backstagebereich zu gewähren. Dort ist die Infrastruktur des Zeltes ideal und die Voraussetzung um sich zu verpflegen sind vorhanden.

Der OK-Chef, Mica Frei, ist der Auffassung, dass man Behinderte nicht bevorzugt behandeln sollte. Behinderte können sich einen VIP-Pass kaufen. Dieser ist jedoch nicht günstig. Wenn man Behinderte nicht bevorzugen soll, dann sollte man sie den Nichtbehinderten gleichstellen. Zudem sprach er auch die Kosten an, die wir verursachen könnten. Ich hatte den Eindruck, dass Behinderte an diesem Event nicht erwünscht waren.

Ich habe die Organisation mit dem Tixi als gut empfunden. Alle Behinderten können jedoch diese Möglichkeit nicht nutzen, manche ihr Fahrzeug in der Nähe haben müssen. Dort befinden sich zum Beispiel Sauerstoffflaschen, Rollstühle, Orthesen etc. Diese kann man nicht dauernd bei sich tragen. Zudem besteht das Risiko, bei einer solch grossen Veranstaltung, dass die Hilfsmittel gestohlen werden. Im Fahrzeug sind sie gut aufbewahrt und vor Diebstählen geschützt. Die IV bezahlt nämlich nur einmalig. Es sollte auch die Möglichkeit geben, das Gelände verlassen zu können, wenn man sich nicht mehr wohl fühlt.

Die angestellten Verkehrskadetten hatten leider keine Information bekommen, wo sich die Behindertenparkplätze befinden. Auf dem Parkplatz Breitfeld gab es auf jeden Fall keine. Behindertenfahrzeuge kann man nicht in der Wiese parkieren. Diese ist bei Regen aufgeweicht und deswegen mit einem Rollstuhl nicht befahrbar.

 
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